Solar- oder Gründach? – Ein Kataster für die Energiewende und gegen den Klimawandel

Solar- oder Gründach? – Ein Kataster für die Energiewende und gegen den Klimawandel

Mit Solarenergie weg von Kohle, Öl und Gas

Großes Potenzial in Sachen Solarenergie kam im Rahmen der Weiterentwicklung des „Solarflächen-Katasters Rhein-Erft-Kreis“ ans „Sonnen“licht: Derzeit werden nur vier Prozent der Möglichkeiten genutzt.

Da die meisten geeigneten Flächen auf privaten Dächern liegen, sollen individuell abrufbare Informationen die Möglichkeiten für Hauseigentümer aufzeigen und Hemmnisse aus dem Weg räumen.
Probieren Sie das Solardach-Kataster des Rhein-Erft-Kreises doch mal aus.

Glessener werden immer autarker
Dank des Bürger.Mit.Wirkung-Projekts „Glessen autark“ ist unser Dorf schon seit anderthalb Jahren auf dem richtigen Weg. Die Zahl derjenigen, die sich von den freiwillig Engagierten um Rolf Brunkhost, Heinrich Kuberski, Jutta Nett, Dr. Peter Pütz und Detlef Werner beraten lassen und die Anzahl der realisierten Projekte wächst ständig.

Aber selbst bei bestem Willen mitzumachen: Nicht alle Dächer sind geeignet. Deswegen sollte auch immer neutrale Fachleute gehört werden, bevor die Entscheidung fällt.

„Glessen autark“ ist unabhängig und hinter den Akteuren stehen keine wirtschaftlichen Interessen. So wird durchaus auch von einer Realisierung abgeraten, wenn die Installation einer Solaranlage unwirtschaftlich ist. Das kann verschiedenste Ursachen haben: zum Beispiel ungünstige Ausrichtungen, Schattenbildung durch Gauben, Schornsteine oder die umgebenden Häuser.

Infos und Kontaktdaten finden Sie auf dier Homepage unter B.W.M. – Glessen autark 
Interessierte können unter dem Link zur Homepage von „Glessen autark“ ein Datenblatt herunter laden, das sie ausgefüllt senden können an glessenautark@yahoo.com

 

Mit einem Gründach den Klimafolgen anpassen

Wir merken es deutlich: unsere Sommer sind heißer geworden. Enge Bebauung, versiegelte Flächen, Schottergärten tun ihr übriges: Niederschlag kann nicht versickern, fehlende Pflanzen keine Feuchtigkeit speichern, kaum Abkühlung im Wohnquartier.

Eine Möglichkeit, das Kleinklima positiv zu beeinflussen, ist die Umwandlung des Haus- oder Garagendachs in ein Gründach, was auch für die Bewohner viele Vorteile mit sich bringt: Die Lebensdauer der Dachabdichtung wird nahezu verdoppelt, UV-Strahlung wird absorbiert, die darunter liegenden Räume sind im Sommer kühler, im Winter wärmer. Dachbegrünungen können Staub und Schadstoffe aus der Luft filtern und wirken der Aufheizung durch die zahlreichen versiegelten Flächen entgegen. Bei Kombination mit Photovoltaik-Elementen wird durch den kühlenden Effekt der Bepflanzung sogar der Wirkungsgrad einer PV-Anlage gesteigert.

Auskunft darüber, ob auch Ihr Dach begrünt werden könnte, gibt das neue Rhein-Erft-Kreis- Gründachkataster.

Foto: Screenshot – Gründachkataster REK

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