B.M.W. – Verkehr

B.M.W. – Verkehr

Diverse Projekte:

Ampelkreuzung L 91/L213
Fußgänger und Radfahrer
Kreisverkehr Dansweilerstraße/Am Sieberath/Elly-Heuss-Straße
Lärmschutz – neu ab 25.10.2018

 

Ampelkreuzung L 91/L213

Seit 2006 besteht der Wunsch, die Ampelkreuzung an der L91/L213 – Brauweilerstraße/Sommerhaus/Zum Gut Neuhof – in einen Kreisverkehrsplatz umzuwandeln. Durch die Anlage eines Kreisverkehrsplatzes und Wegfall der Ampelanlage würde der Verkehr viel ruhiger Fließen (Lärmschutz).

Die baulichen Maßnahmen an Landstraßen werden durch den Regionalrat der Bezirksregierung Köln und auf Vorschlag der Unterkommissionen – hier Verkehrskommission und Unterkommission Euskirchen – festgelegt.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat die Umgestaltung des Knotens in den Katalog der Maßnahmen „Um- und Ausbau von Landesstraßen bis 3 Mio Euro Gesamtkosten (UA IIa)“
aufgenommen und vorgelegt. Der Regionalrat hat jedoch bei der Festlegung der durchzuführenden Maßnahmen für 2010 die Umgestaltung des Knotenpunktes wegen des im Gesamtvergleich zu geringen Prioritätenwertes nicht berücksichtigt. In der Prioritätenliste der Verkehrskommission des Regionalrates steht die Umsetzung weit hinten, da es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt.

Der Landesbetrieb hat zugesagt, die Maßnahme auch weiterhin in dem Maßnahmenkatalog für 2011 unter Berücksichtigung einer Neubewertung vorzusehen.

Beim ersten Folgetreffen am 5.7.2018 wurde das Thema in die Projektliste aufgenommen, Ziele, notwendige Maßnahmen und das Zeitfenster zur Realisierung formuliert.

Wer hierbei unterstützen und Mit.Wirker werden möchte, kann sich melden bei:

Ansprechpartner:
Robert Dellschau – robert@dellschau.de
Anne Keller – keller.anne@t-online.de

Zeitfenster:
mittelfristig – langfristig

Das Ziel:
Die Funktion eines Kreisverkehrs wird in einem Pilotprojekt erprobt, ohne dass Umbaumaßnahmen notwendig werden.

Die Maßnahmen:
Dafür wird ein Innenkreis mittels Schwellenelementen hergerichtet.

Was ist zu tun:

Finanzierung:

 

Fußgänger und Radfahrer

Bei der Bürger.Mit.Wirkung-Auftaktveranstaltung am 8.5.2018 in Glessen wurden in der Kategorie Verkehr die Themen „Parkplätze und Gestaltung der Hohe Straße“ und „Kontrolle der Durchfahrt im Tal – 2,8 t-Fahrzeuge“ genannt.

Beim ersten Folgetreffen am 5.7.2018 wurde bemängelt, dass oftmals Bürgersteige und Radwege zugeparkt werden. Fußgänger und Radfahrer müssen dann auf die Straße ausweichen. Dies gilt es vor allem für Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren, im Rollstuhl, die sich gegenseitig stützen müssen aber auch für Kinder bis 8 Jahre, die als Radfahrer den Gehweg benutzen müssen, zu verhindern.

Das Thema wurde in die Projektliste aufgenommen, Ziele, notwendige Maßnahmen und das Zeitfenster zur Realisierung formuliert.

Wer sich für diese Themen interessiert und Mit.Wirker werden möchte, kann sich melden bei:

Ansprechpartner:
Jürgen Libertus – jliberus@me.com
Anne Keller – keller.anne@t-online.de

Zeitfenster:
kurzfristig

Das Ziel:
Kein Autofahrer parkt sein Fahrzeug auf Geh- oder Radwegen.

Die Maßnahmen:
Autofahrer, die auf Geh- oder Radwegen parken werden durch das Verteilen von Flyern unter dem Scheibenwischer für das Problem sensibilisiert.
Möglichst viele Engagierte sollten sich daran beteiligen.

Was ist zu tun?
Beispiele verschiedener Kampagnen anderer Kommunen, der Polizei NRW und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte werden gesichtet und die Realisierung mit der Stadt Bergheim abgestimmt.

Finanzierung:
Flyerdruck durch die Stadtverwaltung Bergheim oder durch Sponsoren.

 

 

Kreisverkehr Dansweilerstraße/Am Sieberath/Elly-Heuss-Straße

Der Kreisverkehrsplatz liegt nach Auffassung des Landesbetriebs Straßen NRW, des Straßenverkehrsamtes Rhein-Erft-Kreis und des Verkehrsministeriums NRW außerorts. Deshalb konnte die Markierung der dringend gewünschten Zebrastreifen mit Vorrang für Fußgänger nicht angeordnet werden. Die Entscheidung liegt beim Landesbetrieb Straßen NRW. Gespräche im Verkehrsministerium auf Einladung von Romina Plonsker MdL wurden bereits geführt. Bürgermeister Volker Mießeler verfolgt das Ziel ebenfalls.

Ansprechpartner:
Anja Roese – Anja.Roese@gmx.de
Anne Keller – keller.anne@t-online.de

Zeitfenster:
mittelfristig

Das Ziel:
Der Kreisverkehr an der Dansweilerstraße/Am Sieberath wird als Innerortskreisverkehr angeordnet, damit dort Zebrastreifen und eine Furt für Radfahrer angelegt werden können.

Die Maßnahmen:
Gespräche über das Bürgermeisterbüro mit dem Landesbetrieb Straßen NRW – Gespräche über Landtagsabgeordnete mit dem Verkehrsministerium NRW

Was ist zu tun?

Finanzierung:

Zwischenstand am 25.10.2018:

Inzwischen hat ein Ortstermin mit Vertretern der Stadt Bergheim, dem Landesbetrieb Straßen NRW, der Polizei, Helmut Paul und Anne Keller stattgefunden. Ergebnis: Die Markierung des Innenrings (Breitstrich) wird um 70 cm in Richtung „Am Sieberath“ verschoben und in dieser Hälfte Schwellen aufgebracht. Damit soll erreicht werden, dass die Autofahrer nicht mehr geradeaus fahren, ihr Tempo drosseln und aufmerksamer für die Querung werden.

Landrat Michael Kreuzberg hat eine Initiative zur einheitlichen Markierung und Beschilderung von Kreisverkehrsplätzen gestartet. In seinem Schreiben an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst schlägt er ebenfalls eine Einzelfallprüfung vor, die auch Verknüpfungen an Landesstraßen zulässt und dadurch Kreisverkehre wie dieser innerorts beurteilt werden können. Dann wäre hier auch die Markierung von Zebrastreifen möglich.

 

Lärmschutz

Beklagt wird der Verkehrslärm – z.T. wegen überhöhter Geschwindigkeit – an der L 91,  vor allem aus den Wohngebieten „Heidenpfuhl“ und „Winfriedstraße“.

Anne Keller verweist auf die Lärmaktionsplanung, die jede Kommune, so auch die Stadt Bergheim, erarbeiten muss. Für Glessen liegt nach Auffassung der Gutachter zwar nur der Streckenabschnitt der L 213/Brauweilerstraße in Richtung Brauweiler ab Kreisverkehr über den Grenzwerten, auf Antrag der Stadträte Anne Keller und Helmut Paul wurde jedoch die gesamte Ortsdurchfahrt als Hot-Spot in den Maßnahmenkatalog aufgenommen.

Empfohlen wurde, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 kmh anzuordnen, um den Geräuschpegel zu verringern. Dies ist jedoch bei den Straßenverkehrsämtern/dem Landesbetrieb Straßen NRW schwierig durchzusetzen.

Die Lärmaktionsplanung befindet sich noch im Verfahren. Die nächste Bürgerbeteiligung soll in der Zeit vom 19.11. bis 14.12.2018 stattfinden.

Ansprechpartner:
Martin Bartonitz – martin@bartonitz.net
Stephan Jansen – nc-jansenst8@netcologne.de
Anne Keller – keller.anne@t-online.de
Thomas Kierdorf – thomas.kierdorf@web.de
Anja Roese – Anja.Roese@gmx.net

Zeitfenster:
mittelfristig – langfristig

Das Ziel:
Verkehrslärmreduzierung auf den Landesstraßen im Ortsgebiet Glessen

Die Maßnahmen:
Begleitung der Lärmaktionsplanung der Stadt Bergheim durch Geschwindigkeitsreduzierung in der Ortslage.

Was ist zu tun?
Information zur Bürgerbeteiligung – An der Bürgerbeteiligung teilnehmen.