B.M.W. – Umwelt

B.M.W. – Umwelt

Diverse Projekte:

Wildblumenwiesen und Blühstreifen
Verzicht auf Plastikverpackungen – neu ab Oktober 2018
Glessen autark – Solardach-Zuwachs – Glessener Sonnenkraftwerk – neu ab November 2019

Wildblumenwiesen und Blühstreifen

Beim ersten Folgetreffen am 5.7.2018 wurde das Thema „Wildblumenwiesen und Blühstreifen“ in die Projektliste aufgenommen, Ziele, notwendige Maßnahmen und das Zeitfenster zur Realisierung formuliert.

Wer sich für dieses Thema interessiert und Mit.Wirker werden möchte, kann sich melden bei:

Ansprechpartner:
Anne Keller – keller.anne@t-online.de

Zeitfenster: kurzfristig – mittelfristig

Das Ziel:
Glessenerinnen und Glessener sorgen durch die Einsaat bzw. Anpflanzung von bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen für die Vermehrung von Fluginsekten und gleichzeitig für ein schönes, blumenreiches Ambiente.

Die Maßnahmen:
Zwei Wildwiesen (an der Volksbank und Im Tal) wurden bereits durch ASH-Sprungbrett im Rahmen eines NaSch-Projektes angelegt. Weitere Standorte sollen von der Ortsbürgermeisterin vorgeschlagen werden. Ein entsprechender Antrag liegt dem Ausschuss für städtische Dienste vor.
Die Fördergemeinschaft Schöneres Glessen plant eine groß angelegte Blumenzwiebel-Pflanz-Aktion im Herbst.
Hierfür werden möglichst viele helfende Hände benötigt.

Was ist zu tun?
Festlegung von Standorten für weitere Blühstreifen, Wildwiesen und Blumen-/Staudenbeete.
Gewinnung von Grünpaten.
Vorbereitung der Flächen, Anschaffung der Samen/Pflanzen/Blumenzwiebeln.
Pflanzaktion im Herbst 2018 / Frühjahr 2019

Finanzierung:
Stadt Bergheim, Fördergemeinschaft Schöneres Glessen, Sponsoren, Grünpaten

Zwischenstand am 05.03.2020:

Die beiden Wildblumenwiesen werden im Herbst abgemäht. Da es sich um mehrjährige Pflanzen handelt, ist mit einem Austrieb im nächsten Frühjahr zu rechnen.

Seitens des Rhein-Erft-Kreis (Untere Naturschutzbehörde) und des Landesbetriebs Straßen NRW wurde die Blumen-Zwiebel-Pflanzaktion genehmigt. Die FG Schöneres Glessen setzte mehr als 30.000 Narzissen und Krokusse im Herbst 2018 an die Straßenränder und in städtische Beete. auch im Februar 2020 treiben die Zwiebeln erneut gut aus.

 

 

Verzicht auf Verpackungen aus Plastik und Kunststoff

Karolin Warschkow möchte sich bei EDEKA Fischenich dafür einsetzen, dass auch der Glessener Markt sich am Feldversuch des Konzerns beteiligt, die Waren an der Frischetheke in wiederverwendbaren Kunden-Gefäßen abzupacken.

Weiterhin wird vorgeschlagen, Obst und Gemüse – wie bei einigen REWE-Märkten derzeit möglich – in wiederverwendbaren Baumwoll-Netzen abwiegen zu können.

Ansprechpartner:
Karolin Warschkow – sprechstunde@web.de

Zeitfenster: kurzfristig – mittelfristig

Das Ziel:
Glessenerinnen und Glessener haben noch mehr Möglichkeiten, auf Verpackungen aus Plastik und Kunststoff zu verzichten.

Die Maßnahmen:
Der Glessener Einzelhandel findet Ersatz für Plastiktüten für Obst- und Gemüse und bietet die Möglichkeit, Käse, Wurst und Fleisch in mehrfach verwendbaren Behältnissen zu verpacken.

Was ist zu tun?
Karolin Warschkow und Robert Dellschau setzen sich mit den Glessener Einzelhändlern in Verbindung.

Zwischenstand am 05.03.2020:

Edeka Fischenich bietet Netze für Obst und Gemüse zum Verkauf an, Bäckerei Büsch ruft nach einem „Unverpackt-Tag“ im Februar dazu auf, eigene Behältnisse für Brot, Brötchen und Kaffee mitzubringen, Die FG Schöneres Glessen hat zum Weihnachtsmarkt 2019 unter dem Motto „Glessen – ohne Plastik noch schöner“ eine Baumwolltasche herausgebracht und vertreibt diese zum Selbstkostenpreis von 2 Euro.

 

Glessen autark – Solardach-Zuwachs – Glessener Sonnenkraftwerk

Im Herbst 2019 traten die Glessener Rolf Brunkhorst, Jutta Nett und Dr. Peter Pütz mit einer tollen Idee an Ortsbürgermeisterin Anne Keller heran: Die Glessener könnten sich mit Sonnenstrom vom eigenen Dach auf den Weg machen, autark zu werden. Bei Anne Keller liefen die drei Initiatoren mit der Projektidee offene Türen ein. Die gut besuchte Informationsveranstaltung im November 2019 ließ schon erahnen, dass diese Erfolg haben würde.
Mit ihrem Fachwissen und Erfahrungen beraten die drei Initiatoren Hausbesitzer zu Eignung der Dachfläche und Beschaffung von Material und Handwerkern. Zwei der ersten, die für ihr Dach eine PV-Anlage mit „Glessen autark“ realisiert haben, unterstützen die Gruppe mittlerweile in allen Belangen: Heinrich Kuberski und
Detlef Werner. Das ist auch notwendig, denn die Zahl derjenigen, die sich beraten lassen, ist aktuell auf 37 angewachsen.

Inzwischen sind immer neue Installationsarbeiten auf Haus- und Garagendächern in Glessen zu beobachten.

Interesse? Informationen finden Sie unter https://glessen-autark.koelle.icu/