Corona – NRW-Soforthilfe

Corona – NRW-Soforthilfe

Viele Kleinunternehmen und Soloselbständige leiden durch die Corona-Krise unter massiven Umsatzeinbrüchen und Auftragsstornierungen. Sie wissen nicht, wie sie laufende Betriebskosten wie Mieten und Leasingraten oder Kreditraten bezahlen sollen. Daher haben Bund und Land ein umfangreiches Unterstützungsangebot für Kleinbetriebe und Selbstständige, damit sie finanzielle Engpässe überwinden und Arbeitsplätze erhalten können.

 

Anträge stellen
Damit das Geld so schnell wie möglich fließt, können Betroffene elektronische Antragsformulare von Freitag, 27. März 2020, an online u.a. auf der Seite www.wirtschaft.nrw/corona finden. Die Anträge werden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet.

Fragen und Antworten
Antworten auf Fragen zur Antragstellung finden Sie unter www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe 2020

Die IHK Köln bietet ebenfalls eine Hotline bei Fragen zur Antragsstellung an, auch am Wochenende: 0221-1640 4444.

Die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft aktualisiert laufend ihre Seite „Corona-Epidemie: Unterstützung von Unternehmen“

Bei Fragen können Sie sich natürlich auch an Ihren Steuerberater wenden.

 

Das Sofothilfeprogramm Corona des Bundes
Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes sieht für Kleinunternehmen direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro vor. Die Landesregierung stockt das Programm noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro. Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründern und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:
9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Voraussetzung ist, dass sich
entweder die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert haben,
oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten).
oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.